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Was ist zu tun, wenn ein geliebter Mensch von uns geht ?

Bei einem Sterbefall in der Wohnung müssen Sie den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst benachrichtigen.

Der Arzt kommt, um den Tod festzustellen und füllt darüber den Leichenschauschein aus. Dafür benötigt er den Personalausweis des Verstorbenen. Erst nach der ärztlichen Untersuchung und einer gewünschten Aussegnung durch den Pfarrer kann der Verstorbene zu uns oder zum Friedhof gebracht werden - die Abholung erfolgt durch uns, sobald Sie es wünschen.

Auch nachts und am Wochenende sind wir jederzeit erreichbar (Tel.Nr. 06051 2538) und für Sie da.

Bei einem Sterbefall imKrankenhaus oder Altenheim stehen in der Regel geeignete Aufbewahrungsräume zur Verfügung, so daß mit der Überführung des Verstorbenen gewartet werden kann, bis wir mit Ihnen alles Notwendige besprochen haben.

Zum Beratungsgespräch über die Bestattung und die damit verbundenen Formalitäten besuchen wir Sie gerne bei Ihnen zu Hause oder vereinbaren einen Termin bei uns im Bestattungshaus, zu dem wir Sie auf Wunsch auch gerne abholen.

Folgende Unterlagen werden benötigt:

» Familienstammbuch oder Heiratsurkunde
» Personalausweis des Verstorbenen
» evtl. Sterbeurkunde des Ehepartners
» bei Ledigen die Geburtsurkunde
» bei Geschiedenen das Scheidungsurteil
» evtl. Grabdokumente
» Rentenmitteilung (Rentennummer)
» evtl. Versorgungsmitteilungen

Sollten wichtige Unterlagen nicht auffindbar sein, helfen wir Ihnen gerne bei der Beschaffung. Ebenso erledigen wir für Sie alle notwendigen Schriftwechsel mit Behörden, Versicherungen etc. und den Gang zu den verschiedenen Ämtern (z. B. Anmeldung bei Standesamt und Friedhofsverwaltung, Abmeldung der Rente bzw. Beantragung des Übergangsgeldes), soweit dies möglich ist.

Zu klären ist auch, welche Bestattungsart gewählt werden soll.

Bei der Erdbestattung wird der Sarg direkt nach der Trauerfeier, auf dem Friedhof in einem Grab beigesetzt. Unterschieden werden die Gräber nach Reihen- und Wahlgrabstätten. Ein Reihengrab wird von der Friedhofsverwaltung zugeteilt; hier darf jeweils nur ein Verstorbener beigesetzt werden. Eine Verlängerung der Nutzungszeit ist nicht oder nur begrenzt möglich. Bei einem Wahlgrab können je nach Art (Einzel-, Doppel- oder Dreiergrab) mehrere Erdbestattungen sowie Urnenbeisetzungen vorgenommen werden; nach Ablauf der Nutzungsfrist oder für eine neue Bestattung kann das Grab verlängert werden. Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene nach der Trauerfeier am Sarg oder auch direkt zum Krematorium überführt. Die Urne mit der Asche kann wie bei einer Erdbestattung entweder in einem Urnengrab, in einem Wahlgrab oder soweit vorhanden in einer Urnenwand (Kolumbarium) beigesetzt werden. Wer keine gekennzeichnete Grabstätte möchte, kann wählen zwischen der sogenannten “anonymen Bestattung” in einer Rasenfläche ohne Grabstein oder Kreuz, einer Waldbestattung oder einer Seebestattung.

Soll die Beisetzung im Ausland stattfinden, erledigen wir ebenfalls alle notwendigen Formalitäten und überführen den Verstorbenen bis zum Beisetzungsort. Während der Besprechung klären wir mit Ihnen, der Friedhofsverwaltung und dem Pfarrer den Bestattungstermin.

Wenn Sie möchten und der Verstorbene keiner Kirche angehörte, setzen wir uns auch mit einem konfessionell ungebundenen Prediger in Verbindung. Ebenso beraten wir Sie bei der Auswahl von Blumenschmuck, der Gestaltung der Trauerfeier, der Traueranzeige, der späteren Danksagung und in allen weiteren Trauerfragen.

Als besonderen Service bieten wir Ihnen den umgehenden Druck von Trauer- und Danksagungskarten bzw. -briefen in unserem Hause an. Unser Wunsch ist es, Ihnen soviel an Formalitäten wie möglich (und soviel Sie wünschen) abzunehmen. Dazu gehört auch die Abmeldung der Rente bzw. die Beantragung der Rentenvorschußzahlung (Übergangsgeld) für Witwen und Witwer, die Benachrichtigung von Versicherungen und der Krankenkasse.

Wenn Sie möchten, können Sie auch vorab alle Dinge, die eine Bestattung betreffen, mit uns besprechen. Die Bestattung kann auf diese Weise ganz nach Ihren Wünschen gestaltet werden. Dadurch entlastet man auch seine Angehörigen von Entscheidungen, die diese sonst später unter Zeitdruck fällen müßten.